Herren 2: Harter Kampf geht erfolglos aus
Es ist eine lange Fahrt, bis wir Porrentruy erreichen, und so haben wir genug Zeit, uns auf das Spiel zu fokussieren. Bereits im Auto sind wir uns einig: Dieser Ausflug muss sich lohnen. Mit elf motivierten Spielern betreten wir die Halle. Das Erste, was uns auffällt: Porrentruy hat unzählige Sponsoren und die gesamte Wand ist voll mit Sponsorenplakaten. Nach einem unspektakulären Aufwärmen beginnt das Spiel – aber nur mit zehn Spielern. Leider hat sich ein Außenangreifer verletzt und kann nicht mehr mitspielen. Das ist nicht ideal, da wir ohnehin knapp besetzt sind. Wir haben keine Wechselmöglichkeiten mehr auf der Mitte und für die Außen. Trotzdem ist unser Ziel glasklar, und wir wissen, dass wir für den Sieg hart kämpfen müssen.
Satz 1: Der Satz beginnt sehr ausgeglichen. Wir machen ein paar mehr Fehler auf unserer Seite, lassen uns aber nicht abhängen. Gegen Ende des Satzes liegt Porrentruy trotzdem noch ein paar Punkte vorne, aber Pügi bringt uns mit einer kleinen Serie am Service wieder ins Spiel. Spielstand 24:24, und jeder Punkt ist hart umkämpft. Unsere hohe Fehlerquote holt uns jedoch ein, und wir können den Satz leider nicht für uns entscheiden. Satz 1 – 24:26
Satz 2: Nach einer kurzen Besprechung und einer kleinen Pause gehen wir gestärkt in den zweiten Satz. Wir wissen, dass wir sie schlagen können, wenn wir unsere Fehlerquote gering halten. Das ist jedoch leichter gesagt als getan, denn allein eine geringere Fehlerquote garantiert uns keine Punkte. Es gelingt uns in diesem Satz, weniger Fehler zu machen als im ersten und auch weniger als Porrentruy. So können wir den zweiten Satz für uns entscheiden, doch es bleibt ein harter Kampf. Satz 2 – 25:22
Satz 3: Unsere Gegner machten im zweiten Satz viele Eigenfehler. Das ändert sich jedoch in diesem Satz. Punkt für Punkt wird gekämpft, und über den gesamten Spielverlauf gibt es in diesem Satz die wenigsten Fehler auf beiden Seiten des Feldes. Porrentruy kämpft allerdings noch härter und kann sich häufiger durchsetzen, wodurch sie mehr direkte Punkte im Angriff erzielen. Der dritte Satz geht an Porrentruy. Satz 3 - 23:25
Satz 4: Porrentruy startet den Satz unkonzentriert und macht viele Eigenfehler. Wir nutzen das sofort aus und erzielen Punkt um Punkt. Mit einem sehr großen Vorsprung können wir den vierten Satz für uns entscheiden. Jetzt stellt sich die Frage: Was genau ist passiert? Wie konnten die ersten drei Sätze so knapp umkämpft sein, während wir den vierten dann deutlich mit 25:11 gewinnen? Diese Frage bleibt ein Mysterium. Satz 4 - 25:11
Satz 5: Allen ist klar, dass der letzte Satz nicht so einfach laufen wird wie der vierte. Unsere Gegner sammeln sich und schlagen noch einmal mit voller Kraft zu. Obwohl wir versuchen, so weiterzuspielen wie im vierten Satz, gelingt uns das überhaupt nicht. Mit etwa zehn Eigenfehlern im fünften Satz verursachen wir unsere Niederlage selbst.
Satz 5 – 13:15
Ein bitteres Ende nach einem so ereignisreichen Match. Die Heimfahrt ist schmerzhaft, aber immerhin konnten wir fünf Sätze spielen.
Nächster Termin: Volley Uni Bern vs. Volley Muri Bern, Heimmatch am Samstag, 9.11 um 16:00