, Nussbaumer Mathias

Herren 2: Knoten auswärts gegen Nidau geplatzt

Nach drei Niederlagen in Serie und einem Januar ohne Satzgewinn folgte gegen Nidau der Befreiungsschlag. Mit einem 3:1 Sieg und einer starken Teamleistung sind wir endlich im neuen Jahr angekommen.

Auch wenn uns von Beginn weg klar war, dass der Januar schwer werden dürfte, konnten wir mit unseren meist eher bescheidenen Leistungen im neuen Jahr nicht zufrieden sein, sowohl auf die Spiele wie auch die Trainingsleistungen bezogen. Es kam uns daher sehr gelegen, dass wir mit Sasha einen neuen Trainer engagieren konnten, welcher unsere bisherige Trainerin Regi ideal ergänzt und unterstützen kann. Nachdem die äusseren Bedingungen optimiert waren, stellte sich nur noch die Frage, ob auch alle Einzelspieler und wir gemeinsam als Team einen Schritt machen können.

Der Spielbeginn gestaltete sich sehr ausgeglichen und es dauerte einige Punkte, bis sich alle Berner mit der neuen Situation auf der Bank und dem Feld zurechtgefunden hatten. Gegen Satzmitte konnte man sich aber immer deutlicher vom Gegner absetzen und führte ab dem 8:13 Timeout von Nidau konstant mit ca. 5 Längen Vorsprung. Eine kleine Unsicherheit nach dem Doppelwechsel gegen Satzende brachte Nidau zwar nochmals auf zwei Punkte heran, dem ersten Satzgewinn im neuen Jahr stand aber nichts mehr im weg.

Aus einer stabilen Annahme heraus und mit einem druckvollen Side-Out konnten wir schon früh im zweiten Satz das Zepter übernehmen. Als dann auch noch eine Service-Serie von unserem Bremen-Import Fritze zum zwischenzeitlichen 12:5 erfolgte, war der Satz bereits früh zu unseren Gunsten vorentschieden.

Wer in den letzten Jahren schon einmal ein Spiel von uns sehen durfte, der weiss, eine souveräne 3:0 Leistung gibt es nicht allzu oft zu bestaunen. So gestaltete sich auch dieser dritte Satz schwierig. Nidau konnte sich deutlich steigern verglichen mit dem Vorsatz und wir hatten Mühe gegen diesen höheren Druck und die besser stehende Verteidigung des Heimteams zu agieren. So erfolgten auch bald auf allen Angriffspositionen diverse Eigenfehler, welche uns das Leben weiter erschwerten. Aus dieser Negativspirale vermochte uns auch das Trainerduo mit seinen Wechseln nicht zu befreien und wir mussten den dritten Satz zum Schluss ziemlich deutlich abgeben.

Trotz der bisher bescheidenen Rückrunde verunsicherte dieser Satzverlust das Team keineswegs und beide Teams starteten ausgeglichen und druckvoll in den vierten Satz. Kein Team konnte sich entscheidend Absetzen und die zwischenzeitliche Führung wechselte hin und her. Nach einem Timeout der Berner beim Stand von 17:18 und dem Beginn der Moneytime konnten wir uns aber nochmals steigern und entscheidend absetzen. Mit 11 direkten Angriffspunkten hatten wir diesen Satz- und gleichzeitig auch Matchgewinn vor allem unseren beiden Aussenangreiffern Stefan (aka. Pügi) und Fabio verdanken.

Mit gestärktem Selbstvertrauen und noch mehr Motivation für die nächsten Spiele geht es am kommenden Wochenende gleich gegen das zweite Team aus dem Seeland. Das Spiel gegen die Bienne Volleyboys findet am Samstag, 10. Februar um 13:30 Uhr der Sporthalle ZSSw 4 im Neufeld statt. Hopp Volley Uni Bern!