Herren 2: RegionalCup Viertelfinale: Einmal putzen bitte!
Nach der ein oder anderen überraschenden Niederlage in der Liga gegen Teams aus der zweiten Tabellenhälfte, ging es heute zum Rückrundenauftakt nach nur einem Training nach Langenthal gegen die zweite Mannschaft.
Personell konnten wir unseren Libero Tiz nach einer Verletzungspause wieder zurück im Team begrüssen, jedoch haben wir dafür verletzungsbedingt Joel – zumindest auf dem Feld – vermisst. Nach einer klaren Ansage unseres Captains, dass wir das hier heute nicht auf die leichte Schulter nehmen und die Gegner mit unserem eigenen Spiel aus der Halle putzen werden, trat es wie folgt zutage:
20.30 Anpfiff – 20.44 Abpfiff. Spielstand 25:12.
Was war passiert? Wir starteten stark und Langenthal hat stark nachgelassen. Ein solider Druck in den Aufschlägen reichte immer wieder für Serviceserien. Annahme, Zuspiel, Block und Defence: solide!
So ging es in Satz zwei auch direkt weiter. Aufschlagserie folgte Aufschlagserie und so war am Ende nur noch die Frage, reicht es noch für die Zweistelligkeit? 25:9! Auch die Blase war geplatzt.
Im Dritten sollte sich das Blatt dann doch noch einmal wenden: Langenthal führt! 4:2. Ist das die Wende und wir erleben doch noch einen Pokalkrimi? Doch auch diese kleine Findungsphase meisterten wir und antworteten wieder mit Serviceserien. Das Wackelpudding Highlight des Spiels will an dieser Stelle nochmal in aller Ausführlichkeit beschrieben werden: Unser Kaffeelutzdegustationsexperte steht im Mittelpunkt der ganzen Geschichte. Nach einem soliden Service ergibt sich ein typisches Bild: Der Ball kommt mit viel Rotation und optimal aufgelegt auf unsere Seite der Netzkante. Ein Elfmeter, der zum Ball des Tages hätte werden können. Dem gegenüber ein 198 grosser Hyhne. Wer jedoch an dieser Stelle denkt, dass wir den ersten Boden-Decke der Saison feiern können, der hat sich getäuscht, denn der Hyhne ist nunmal Mittelblocker. So sieht es lange so aus als würde er den Ball einfach abtropfen lassen und blocken. Doch was ist das? Der Degustationsexperte dreht geschmeidig seine Hände und setzt zum seitlichen Pass in die eigene Feldhälfte an! Auf seinen noch immer wackeligen Beinen vergeht somit diese Gelegenheit zum Monsterkill und wir sind froh, dass der Schiri hier nicht gegen uns den Doppel gepfiffen hat. Davon amüsiert und aufgemuntert, wird weiter stark serviert und so steht es dann doch schnell wieder 8:9, 13:17 und schlussendlich 16:25!
3:0 heisst somit das Endergebnis eines erfolgreichen Viertelfinals.
Wir freuen uns auf Münchenbuchseewochen in Pokal und Liga im Februar und den Fight um den Finaleinzug!
MVP: Sicherlich der Pascu, weil er 8 mal mehr Fans mitgebracht hat als das Heimteam!
Fertig geputzt.