Herren 2: That was a statement!
12 Uhr, geschlagene 90 Minuten vor Spielbeginn... und das gesamte Team ist bereits da! 70 Minuten vor Spielbeginn ist die Halle eingerichtet, alle ready, es bleibt genügend Zeit für ein Elimination-Game am Basketballkorb sowie eine solide Runde Service-Rece. Man spürt es: Das Team ist heiss, es sinnt auf Wiedergutmachung nach der schwachen Vorstellung am Vorsonntag gegen Aarberg (2:3-Niederlage). Es galt, diese Scharte auszuwetzen. Und mit dem ungeschlagenen, verlustpunktlosen Leader aus Schwarzenburg war der ideale Gegner zu Gast in der Unisporthalle. Wann, wenn nicht gegen den Tabellenführer, sollte man die bestmögliche Leistung abrufen?
Bereits vor dem Spiel geschieht Unfassbares: Der Münzwurf wird gewonnen. Bringt in der modernen Halle 4 zwar keinen unmittelbaren Vorteil mit sich, aber es verdeutlicht: Es liegt was in der Luft. Dann Spielbeginn! Goldlöckchen Timon serviert gleich mal fünf Aufschläge mit viel Pfeffer. Emotionsexperte Davide lässt sich davon anstacheln, hämmert den einen oder anderen kernigen Jump-Serve in des Gegners Feld. Schwuppdiwupp stehts 15:4, bald darauf 21:6. Schaffen wir noch eine gesamte Rotation? Es reicht, bei 22:8 kommt mit Hopfengott Mäthu auch der sechste Unispieler an den Service. Bald darauf ist Schluss.
Rein in Satz zwei: So kinderleicht dürfte es nicht weitergehen. Das Team bleibt daher hochkonzentriert. Bis zum 6:5 gestaltet sich das Spiel einigermassen ausgeglichen. Dann kommt Dachstock-Dänu zum Aufschlag, 6 Punkte später stehts 14:5. Diesen 9-Punktevorsprung gibt das Team nicht mehr aus der Hand. Das Spiel plätschert in der Folge etwas vor sich hin, bis zum 25:16 passiert nicht mehr allzu viel.
Im dritten Satz bäumt sich Schwarzenburg kurz etwas auf und geht zu Beginn – zum ersten Mal in der Partie – in Führung: 0:2 für die Gäste. Es sollte die erste und letzte Führung sein. 3:2, 6:4, 10:5, 14:9, auch der dritte Satz nimmt bald den identischen Lauf wie die vorangegangenen. Timon legt dann nochmals eine eindrückliche Serviceserie hin, bevor mit 25:13 auch der dritte Satz klar und deutlich an Volley Uni Bern geht. Nach nur 59 Minuten ist der Spuk vorbei.
Dem neuen, jungen Team von Volley Uni Bern glückt damit die Wiedergutmachung für die Aarberg-Schmach auf eindrückliche Art und Weise. Sie dominieren den 2. Liga-Leader nach Belieben, punkten aus allen Lagen, blocken ausserordentlich gut und setzen den Gegner bereits mit dem Service permanent unter Druck. Sie gewinnen ziemlich genau doppelt so viele Punkte wie Schwarzenburg (75:38) und arbeiten sich in der Tabelle damit auf Rang 2 vor. An diese Leistung gilt es in der «Auswärtswoche» anzuknüpfen. Es warten weitere harte Aufgaben.
Volley Uni Bern – VBC Schwarzenburg: 3:0 (25:9, 25:16, 25:13)
MVP: Stimmig/Support vode Ersatzspieler!
Next games:
Donnerstag, 24.11.2022: Kantonalcup auswärts vs. VBC Burgdorf (3. Liga), 21.00 Lindenfeld Burgdorf
Samstag, 26.11.2022: Liga auswärts vs. VBC Münchenbuchsee, 19.00 Sekundarschule Münchenbuchsee