, Die Beste... oder so

Herren 1: Cup Runde 1 – Kurzer Ausflug ins lange Thal

Unsere Spielvorbereitung bestand - nach Studium des gegnerischen Teamfotos - aus Spekulationen über mögliche Spielmodi gegen Viererteams. Die Ideen: Keine Finten in den Drei-Meter-Raum, Service von unten. Wir waren gespannt. Die Prämisse war klar: Sich gegen den Zweitligisten aus dem Oberaargau nicht die Blösse eines vierten oder gar fünften Satzes geben zu müssen.

Der Abend kam und wir stellten fest, die Herren vom Teamfoto waren nur die halbe Portion. Das Spiel konnte also nach gewohnten Regeln ablaufen. Wäre da nicht die unglaublich komplizierte Tür unserer Gaststätte, die dem pünktlichen Beginn des Einlaufens den sprichwörtlichen Riegel vorschob. Nachdem unsere Gastgeber auch dieses Problem mit vereinter denkerischer Kraft gelöst hatten stand dem Spiel nun endgültig nur noch die Zertifikatskontrolle im Weg.

Der erste Satz verlief ohne viel Spektakel. Ein etwas missglückter Start unsererseits liess zumindest im ersten Moment etwas Spannung aufkommen. Auch resultierten viele unserer Angriffe in starken Defensivaktionen des Gegners und endeten irgendwie wieder auf unserer Seite des Spielfelds. Zweite und dritte Versuche führten dann jeweils doch zum Punkt und mangels Druck der Gegenseite war der Satz nach 17 Minuten mit 25 zu 14 Zählern zu unseren Gunsten abgeschlossen.

 Das Spektakel sollte auch im zweiten Satz nicht grösser werden. Wie bereits im Ersten war die Punktverteilung zu Beginn ausgeglichen. Nach einer starken Service-Serie verlagerte sich der Punktestand jedoch wieder zu uns. Abermals gaben wir den Satz nicht mehr aus den Händen und entschieden ihn diesmal in rekordverdächtigen 15 Minuten mit einem Endstand von 25:12 für uns.

Im dritten Satz vermochten wir in fast allen Belangen nochmal zuzulegen, Defense und Annahme standen stabiler und auch am Service konnte noch ein Quäntchen mehr Druck erzeugt werden. So war es dann auch eher weniger erstaunlich, dass ein Schlussfurioso ausblieb und Spektakel sich nun offenbar gänzlich aus dem Staub gemacht hatte. Lange Rede, kurzer Sinn: 25 zu 7 für die Hauptstädter nach 18 Minuten.

Nach 50 Spielminuten sollte unser Besuch in Langenthal bereits wieder sein Ende gefunden haben. Mehr Zeit für Bier unter der Dusche… Achso, nein. Ging vergessen!

Spannungshighlight des Abends: Wo muss der Schlüssel hin, der uns die Tür zu unserem Spielplatz angeblich öffnen soll?! Aber «Scho guet!», passiert den besten.

Fazit VBC Uni Bern vs. VBC Langenthal: 3:0 (25:14, 25:12, 25:7)

 Dein H1

Diesen Matchbericht präsentiert euch Fabian

MVP: Fabian